zurück zur Übersicht

Webdesign

Webdesign versteht sich als Untergattung des Mediendesigns. Ein Webdesigner beschäftigt sich damit, Webseiten zu entwerfen und zu gestalten. Damit verbunden ist die Implementierung und Bereitstellung teils hochkomplexer Funktionen. Diese müssen jedoch praktisch selbsterklärenden Anwendungsregeln folgen, die der größte Teil der Nutzer aus den verschiedensten Kulturkreisen versteht und nachvollziehen kann.

Was ist ein gutes Webdesign?

Ein gutes Webdesign ist eine komplexe und herausfordernde Aufgabe, die nicht nur eine Vielzahl technischer Fertigkeiten und Kenntnisse verlangt, sondern auch einigen Einblick in die Grundlagen der grafischen Gestaltung, der menschlichen Wahrnehmung und nicht zuletzt auch der Psychologie. Seit etwa 1985 haben sich von den einfachsten Anfängen der reinen Textübermittlung die verschiedensten Technologien, Methoden und Anwendungen entwickelt, wie textliche, grafische und interaktive Elemente zur Gestaltung eines Webauftritts verwendet werden können.

Damit wird auch klar, dass der heutige Webdesigner vor Herausforderungen steht, die in dieser komplexen Kombination immer noch ein relatives Neuland darstellen. Das liegt vor allem auch daran, dass weltweit eine Vielzahl von Entwicklern innerhalb und außerhalb von Internet-Konzernen daran arbeitet, die Möglichkeiten der Nutzung des Internets zu erweitern. Wir können sicher sein, dass der derzeitige Entwicklungsstand in wenigen Jahren völlig überholt sein wird. Das zwingt die Webdesigner und Programmierer dazu, sich ständig mit der Entwicklung auseinanderzusetzen und praktisch im Dreijahres-Rhythmus liebgewonnene Gewohnheiten aus der Programmierung, Darstellung und Strukturierung über Bord zu werfen.
Beim derzeitigen Stand der Technik verwenden die meisten Webdesigner umfangreiche Programmpakete, die

  • Grafische, animierte und textliche Elemente einbinden und abbilden
  • Interaktive Steuerung und Kommunikation in Realtime ermöglichen
  • Viele Funktionen komplexer Datenbanken wirksam werden lassen und die jeweiligen Ergebnisse netzwerkartig mit anderen Nutzern oder Empfängern verknüpfen
  • Verschiedenste Strukturierungsmöglichkeiten vorschlagen und halbautomatisch realisieren
  • Jegliches Nutzerverhalten messen und analysieren

Eine besondere Herausforderung für die Webdesigner besteht darin, dass die derzeitige Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten in den verschiedensten Browsern und Anzeigegeräten zu immer neuen Anpassungsmaßnahmen zwingt. Damit jeder Nutzer ein ähnliches Weberlebnis in Größe, Struktur und auch Farbdarstellung erhält und sich interaktiv an den bereitgestellten Angeboten beteiligen kann, werden Programme und Technologien eingesetzt, die teils beim Absender (Server) und teils beim Empfänger im Gerät installiert sind. Das jeweilige Zusammenspiel bringt häufig völlig überraschende Ergebnisse.