Cost per Click (CPC)


Cost per Click ist ein Abrechnungssystem für Werbung im Internet und gehört zum Affiliate Marketing. Ein Affiliate, also ein Werbepartner des Werbung betreibenden Unternehmens stellt auf seiner Webseite Platz für eine Anzeige zur Verfügung.

Die Anzeige enthält einen Link, aus dessen Struktur sich ergibt, auf welcher Webseite er betätigt wurde. Der Werbetreibende zahlt dann einen vereinbarten Betrag für jeden Klick, der auf seiner Anzeige durchgeführt wurde. Somit wird nicht mehr nur für die reine Sichtbarkeit gezahlt, sondern für eine tatsächliche Aktion, die den Interessierten z.B. auf die Webseite oder den Online-Shop des Händlers geführt hat. Das CPC Verfahren ist heute das erfolgreichste Modell und wird vor allem von Google als dem weltweit größten Affiliate für Unternehmen betrieben. Google erwirtschaftet mit seinen Google Ads Milliarden, in dem das Unternehmen die Affiliate Links in Form von kleinen Anzeigen bei den organischen Suchergebnissen platziert.

Die Kosten für diese Art Werbung mit CPC

Dabei sichert ein auf Keywords basierendes System, das die Ads, also Anzeigen, auch tatsächlich bei solchen Suchvorgängen bzw. Suchergebnissen erscheinen, die auf ein Kaufinteresse des Suchenden hinweisen. Die Keywords und damit die Kosten für jeden Klick auf eine entsprechende Anzeige werden aufgrund ihrer Beliebtheit berechnet. Je häufiger ein bestimmtes Keyword oder eine Kombination gesucht wird, desto mehr Interesse besteht z.B. am Produkt, nach dem gesucht wird. So wird Google für eine Keyword-Suche nach “Gebrauchtwagen günstig” einen recht hohen CPC ansetzen. Die tatsächliche Höhe wird dabei häufig durch ein Bieterverfahren ermittelt, mit dem Händler ähnlich wie auf Auktionen mit der Höhe des CPC-Betrags sich das Keyword und eine Platzierung sichern können.

Welche Faktoren regeln die Platzierung der Anzeigen?

Der Nachteil des CPC liegt eindeutig darin, dass jeder Klick kostet und zwar ganz unabhängig davon, ob der potentielle Kunde tatsächlich einen Umsatz oder eine andere Conversion generiert. Eine Conversion, also eine erwünschte Aktion, kann z.B. auch in der Bestellung eines Newsletters und damit dem Hinterlassen der E-Mail-Adresse für ein Direct Marketing bestehen. Im Lauf der letzten 20 Jahre ist ein komplexes System der Berechenbarkeit des Return of Invest für den CPC entstanden. So können die Ersteller der Anzeigen ein Maximum an Klicks festlegen, das sie bereit sind zu bezahlen. Ist dieses Maximum erreicht, wird die Annonce nicht mehr angezeigt. Die durchschnittlichen und tatsächlichen Kosten für eine Anzeige bzw. der durchschnittliche und tatsächliche CPC werden anhand verschiedener Faktoren ermittelt und lassen sich auch vom Kunden steuern. Die tatsächliche Platzierung der Anzeige wird mit Hilfe eines komplexen Algorithmus berechnet.

  • Der Preis für das Keyword bzw. den kombinierten Suchbegriff selbst.
  • Relevanz bzw. thematischer Bezug der Seite des Kunden zum Keyword.
  • Inhaltliche Qualität der Anzeige nach bestimmten Google Maßstäben wie Formulierung, Eindeutigkeit, thematischer Bezug zum Suchbegriff.
  • Maximum, das der Nutzer bereit ist zu zahlen.
  • Häufigkeit, mit der tatsächlich auf die Anzeige geklickt wird.
  • Einschränkungen, welcher Zielgruppe das Keyword angezeigt wird. Hier kann der Werbekunde z.B. Region, Suchverhalten, Altersgruppe und ähnliche Faktoren festlegen, die aus dem Suchverhalten der Nutzer ermittelt werden können.


Erfolgswahrscheinlichkeit des CPC Modells

Es hängt also auch von der Erfahrung und des Verhaltens des Kunden ab, ob seine Google Ads tatsächlich einen wirtschaftlichen Erfolg bringen oder nicht. Daher empfiehlt es sich für viele Unternehmen durchaus, Fachleute mit ihrem Affiliate Marketing zu beauftragen. Der Erfolg der Google Ads hängt nicht nur von der erfolgreichen Platzierung und der Klickrate ab, sondern wird auch auf der Webseite oder dem Online-Shop selbst erreicht. So lässt sich das Verhalten der Besucher nach einem Klick auf eine Anzeige nach bestimmten Faktoren einschätzen. Ein häufiges Verlassen der Zielseite, ohne eine weitere Aktion bzw. Conversion getätigt zu haben, hat zwar zu einer höheren Besucherzahl absolut geführt. Aber der Preis dafür war zu hoch, wenn man die Kosten für die Anzeige in Betracht zieht. Ein Webmaster oder Online Marketing Fachmann wird das Kundenverhalten auf der Webseite regelmäßig und genau analysieren, um die Zahl der Conversions zu erhöhen. Das lässt sich z.B. mit Veränderungen der Darstellung, der Struktur, des Angebots oder der Preise realisieren.

Andere Abrechnungssysteme als der CPC berücksichtigen solche erwünschten Conversions bereits. Sie werden unter dem Begriff CPA, also Cost per Action, angeboten. Bei diesen Systemen entstehen nur Kosten, wenn der Besucher tatsächlich auch einen Kaufabschluss oder ähnliches vornimmt. Die Preise für den CPC liegen natürlich deutlich höher, da das Risiko für den Händler stark sinkt, während die Traffic-Kosten für den Affiliate gleich bleiben.

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