Conversion Rate


Informieren Sie sich hier über die Berechnung und Arten der Conversion Rate!

Dieser wichtige Begriff aus dem Online Marketing beschreibt das Maß, wie stark sich der beabsichtigte Zweck einer Webseite im Verhalten der Besucher ausdrückt bzw. messen lässt. Der Webmaster oder OM-Beauftragte berechnet regelmäßig die Conversion Rate und wird neben der Verbesserung des Rankings in den Suchmaschinen (SEO) einen guten Teil seiner Aktivitäten darauf verlegen, die Conversion Rate zu erhöhen.

Wie wird die Conversion Rate berechnet?

Die Conversion Rate berechnet sich aus dem Verhältnis der reinen Zahl der Besucher auf einer Seite einer Website (Impressionen) mit einer weiterführenden Aktion, die sich z.B. durch einen Mausklick messen lässt. Das Ergebnis wird in Prozent ausgedrückt. Vereinfacht gesagt erzeugen 1.000 Besucher auf einer Website, von denen 10 eine weiterführende Aktion auslösen, eine Conversion Rate von 1%. Verlassen die Besucher die Webseite ohne weiterführende Aktion, liegt die Conversion Rate bei Null.

Je nach Zweck der gesamten Website oder aber dieser einzelnen Seite kann diese Aktion allerdings einen völlig unterschiedlichen Charakter haben. Schon der Klick auf eine Unterseite von 60 der 120 Besucher kann mit dieser Conversion Rate von 50% den Erfolg signalisieren, die Besucher für das Thema zu interessieren. Das gleiche gilt für den Klick auf z.B. die Vergrößerung der Abbildung eines Diagramms. In anderen Fällen ist es die Platzierung eines Produkts in den Warenkorb oder die Kontaktanfrage für eine Beratung.

Arten der Conversion

  • Bestellung einer Ware
  • Anwahl des Kontaktformulars
  • Hinterlassen einer Bewertung, eines Beitrags, einer Meinung
  • Download eines Prospekts, eines Films, eines Fotos
  • Hinterlassen einer Mail-Adresse, Anmeldung für den Newsletter
  • Anmeldung für einen Chat, eine Gruppe oder eine Weiterleitung in die Social Media
  • Anwendung einer angebotenen Leistung: Adressfinder, Umrechner, Konfigurator
  • Aufruf von Werbeanzeigen oder angebotenen Links zu verwandten Seiten

Alle diese Maßnahmen und viele mehr sind ja in gewisser Weise beabsichtigt, weil der Webmaster der Seite sie anbietet. Der Nutzer folgt dem Angebot und bestätigt damit, dass die Seite passend dazu aufgebaut wurde und der Zweck als nützlich für die Interessen des Besuchers angesehen wird. Wenn diese Conversion jedoch nicht oder in einem schlechten Verhältnis zur Zahl der Besucher erfolgt, sollte die Struktur, der Inhalt, die Darstellung oder das Angebot selbst optimiert werden. Es kann auch sein, dass der Besucher etwas ganz anderes gesucht hat. Das ergibt sich aus dem Weg, über den er auf die Seite gekommen ist. Möglicherweise müssen die Keywords bzw. die Keyword-Verteilung auf der Seite geändert werden.

Wie hoch soll die Conversion Rate sein?

Auf diese Frage kann es keine Standardantwort geben, denn jedes Geschäft und jede Website ist anders. Ein Online-Shop sollte eine höhere Conversion Rate aufweisen als ein Blog, den man nur aufsucht, um den letzten Beitrag zu lesen. Je nach Online-Marketing Experte wird von anderen Durchschnittswerten gesprochen. Sicher ist nur, dass die Conversion Rate immer optimiert werden kann und sollte. Wenn jeder hundertste Besucher auf einer Website eine erwünschte Aktion vornimmt, wäre eine Verbesserung auf jeden fünfzigsten schon eine Verdoppelung der Conversion Rate – und für den Betreiber eines Shops sicher noch nicht genug. Die Arbeit an der Steigerung der Conversion Rate erfolgt über viele Kanäle. Nimmt man einmal an, dass es um einen Online-Shop geht, dann sind gute Produkte, die zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten werden, die erste Grundbedingung. Wenn das aber gegeben ist, zählen viele weitere Faktoren. Das lässt sich im Einzelfall genau messen. Wann und auf welcher Seite sind die Besucher abgesprungen? Welche Aktion haben sie nicht vollzogen? Das ist die erste Stellschraube.

  • Ist der Kaufprozess klar nachzuvollziehen?
  • Ist der Bezahlvorgang gesichert und kann man ihm vertrauen?
  • Liegen verschiedene Bezahlmöglichkeiten vor?
  • Welche Hindernisse müssen bis zum Abschluss überwunden werden?
  • Gibt es Faktoren, die das Vertrauen fördern, wie Trust-Siegel etc.?
  • Ist die Frage, warum hier gekauft werden sollte, klar beantwortet?
  • Sind die Produkte nachvollziehbar sortiert, aufzufinden und beschrieben?
  • Ist die Technik der Website perfektioniert? (Ladezeiten, für alle Geräte zu empfangen)
  • Passt das Design und die Sprache zur Zielgruppe?
  • Sind die Call to Action Signale richtig gesetzt? (Nicht vorhanden vs. übertrieben)
  • Mit welchen Keywords gelangen die Interessenten auf die Website?

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