Werbung für Handwerker

Wir zeigen Ihnen, was Sie als Handwerker bei Ihrer Werbung beachten sollten.

In jeder Branche unserer Wirtschaft spielt die Werbung eine große Rolle. Davon leben buchstäbliche tausende von Werbeagenturen, die sich im Regelfall darum bemühen, einen möglichst großen Etat vom Auftraggeber zu erhalten. Doch gerade bei den Handwerksbetrieben und vielen kleineren Unternehmen bleibt oft nicht so viel Geld für Werbung übrig.

Das gilt erst recht für junge Selbstständige, die erst einmal das Geschäft aufbauen müssen. Dabei wäre es gerade in diesem Fall so nötig. Als Werbeagentur in Wasserburg am Inn gehören viele Handwerker zu unseren Kunden. Bei ihnen geht es auch immer darum, mit dem kleinstmöglichen Aufwand den größten Ertrag zu erzielen. Wir haben für Sie in vier Beiträgen das ganze Thema Werbung einmal beleuchtet.

Weitere Leistungen für Handwerker:

Das klingt zwar fast genauso, ist aber ein ganz eigener Spezialfall des Marketings. Wenn Sie oder wir gemeinsam zum Schluss gekommen sind, dass Ihr Betrieb seine Kunden oder Auftraggeber sehr gut über das Internet, also online erreichen kann, benötigen wir das Online-Marketing. Dazu zählen die verschiedensten Methoden, wie man die Kunden und Interessenten online auf sich aufmerksam machen kann. Dazu gehört aber auch eine Reihe von Instrumenten, mit denen Sie als Handwerker messen können, wie viel Erfolg diese Maßnahmen tatsächlich gehabt haben und wie man diesen Erfolg steigern kann.

Ist denn Marketing etwas anderes als Werbung? Ja klar. Ein sinnvolles Marketing ist der Plan und damit die Strategie, aus der die Werbung für einen Handwerker sich überhaupt erst entwickelt. Im Marketing wird viel darüber nachgedacht, welche Zielgruppen man erreichen will, was man für sie leisten kann und was einen Betrieb von der Konkurrenz unterscheidet. Welche Formen der Werbung kommen dafür in Frage und wie viel will bzw. kann man dafür investieren?

Ohne Website kann heute kaum noch jemand. Spätestens, wenn die nachwachsenden Auftraggeber auch ihre eigene Stadt nur noch aus dem Smartphone kennen, wird jeder Handwerker nur noch über eine Website gefunden. Aber Website ist nicht gleich Website. Die besten unter ihnen generieren tatsächlich neue Kunden und Aufträge, die anderen laufen mehr unter “teure Visitenkarte”. Wir erklären den Unterschied, wie man eine Website erfolgreich macht und erfolgreich hält. Denn die Anforderungen dafür ändern sich alle naslang. Websites wollen ständig gepflegt werden.

Unsere Themen
in diesem Beitrag

In diesem Beitrag geht es generell um die Werbung für Handwerker. Dabei wenden wir uns ganz verschiedenen Formen der Werbung zu, die mit wenig Aufwand in einer Gemeinde, Stadt oder auch in einem Landkreis jeder Größe Erfolg bringen können. Wenn man’s denn richtig macht.

  • Braucht ein Handwerksbetrieb Werbung?
  • Welche Formen der Werbung kommen für Sie in Betracht?
  • Beispiel Fahrzeugwerbung

Braucht ein Handwerksbetrieb Werbung?

Jeder kennt den Spruch “Wer nicht wirbt, stirbt”. Na ja, gut, das ist ein bisschen drastisch ausgedrückt. Gerade bei den Handwerksbetrieben heißt es ja dieser Tage, dass so gut wie alle ausgelastet sind und sich vor Aufträgen kaum retten können. Aber stimmt das so auch wirklich? Und wenn es bei Ihnen so stimmt, muss das so bleiben? Welche und wie viel Werbung ein Handwerksbetrieb benötigt, hängt von vielerlei Umständen ab.

Es ist klar, dass in der Großstadt über verschiedene Kanäle auf den eigenen Betrieb aufmerksam gemacht werden muss. Wenn ein Mitbewerber mit einer Auftragsflut nicht nur die Zahl der Mitarbeiter sondern auch seine Aufwendungen für die Werbung erhöht, kann das bei einem anderen Betrieb schnell zu einem kleinen Auftragseinbruch führen.

So etwas kann bei einer engen Finanzdecke schon problematisch werden. Dagegen ist in der Gemeinde oder kleineren Stadt der Ruf in der Bevölkerung ein wichtiger Faktor. Wer als Betrieb hier nicht im Gespräch bleibt, kann Einbußen erleiden, die sich einfach aus dem Gerede ergeben. Dem muss eben durch Werbung entgegengewirkt werden, damit man positiv “im Gespräch bleibt”.

Doch diese Werbung kann ganz anders aussehen als in der Stadt. Ein Sponsoring der Feuerwehr oder Printwerbung in Form von Flyern oder Aushängen kann wahre Wunder bewirken, wenn man es richtig anstellt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Nachwuchs und der Bedarf an Fachkräften. Wenn man Azubis einstellen oder Nachfolger für ausscheidende Mitarbeiter finden will, ist das Ansehen, also das Image des Betriebs ein entscheidender Faktor.

Jeder Handwerksbetrieb braucht also Werbung, aber wie und in welcher Form entscheidet das Umfeld. Natürlich können dabei die Kosten durch Eigenarbeit gesenkt werden. Diese sollte sich jedoch leicht und passend in die Arbeitsabläufe einfügen lassen.

Nur wenige Handwerker haben tatsächlich die Motivation, sich nach Feierabend oder am Wochenende konzentriert und arbeitsintensiv mit dem Neuland der Werbung zu beschäftigen. Da kann in der Kleinstadt ein Besuch bei der richtigen Veranstaltung oder beim Verein mehr bewirken.

Welche Formen der Werbung kommen für Sie in Betracht?

Wir haben oben bereits einige Formen der Werbung angesprochen, auf die wir hier nochmal eingehen. Aber es gibt noch andere Formen, die man vielleicht als passive Form der Werbung beschreiben könnte.

Wenn ein Betrieb bereits über ein Logo verfügt und sich dieses als sogenannte Corporate Identity auch in allen Geschäftspapieren und auf dem Firmenschild wiederfindet, sollte natürlich auch die Arbeitskleidung im gleichen Stil, einheitlich und sauber gestaltet sein. Das Auftreten Ihrer Leute dient entweder der Werbung oder der Abschreckung.

Pünktlichkeit, ein freundlicher Gruß, saubere Schuhe und ein aufgeräumter Arbeitsplatz tragen extrem zum Ansehen bei und werden gern weitererzählt. Die Frage beim Auftraggeber nach dem Staubsauger kann so positiv wie ein eigenes Werbeplakat wirken. Man kann inzwischen sogar diesbezügliche Kurse für seine Mitarbeiter buchen.

Printwerbung für Handwerker

Aus dem Bereich der Printwerbung entstammen die Flyer, Visitenkarten, Fragebögen und Autoaufkleber. Diese Art der Werbung kostet Geld und einen gewissen Aufwand. Daher muss sie gut auf ihre Wirksamkeit untersucht werden. Wenn Ihre Corporate Identity über ein Logo, bestimmte Farben und z.B. eine kurze aber knackige Aussage gut aufgebaut ist, muss sie in jedem Druckerzeugnis ausgedrückt werden

Die Menschen benötigen Wiederholungen einer Information, damit sie sie sich merken. Ein Flyer aus Ihrem Betrieb muss sofort als der Ihre erkannt werden. Bei den Profis spricht man von “Einzigartigkeit und Wiedererkennbarkeit”. Da diese beiden Faktoren jedoch so wichtig sind, sollte man etwas Aufwand hineinstecken. Ein schlechtes Bild oder eine verkorkste Aussage bleiben nämlich ebenso gut oder besser haften und können den guten Ruf beschädigen.

Ein hervorragend gemachtes Plakat an der Tribüne oder dem Zaun vom gemeindlichen Sportplatz bleibt unbewusst in der Erinnerung und macht den Betrieb zur Marke. Zum Thema Bilder: So schön die Fotos aus dem Smartphone wirken, erst ein Profi kann wirklich werbewirksame Bilder machen. Hier lohnt sich die Investition.

Action auf der Website für den Handwerker

Wer eine Website betreibt, die er selber pflegt, kann durch einen kleinen wöchentlichen oder monatlichen “Bericht” über die Arbeit für Aufmerksamkeit und ein besseres Ranking in den Suchmaschinen sorgen. Allerdings sollten vorher Profis darauf schauen, ob die Website technisch auf der Höhe ist, sonst straft Google das ab.

Dazu gehört die Ladegeschwindigkeit, die klare Darstellung der Inhalte auch auf dem Smartphone und das Aufräumen all “der Leichen im Keller”, sprich der alten und vergessenen Inhalte. Viele wissen nicht, dass eine Suchmaschine grammatikalische und Rechtschreibfehler nachteilig bewertet. Das gilt auch für kopierte Inhalte oder wenn man sich selbst wiederholt. Dieser “Duplicate Content” muss vermieden werden.

Wenn Sie im Betrieb nichts mit der Arbeit an der Website zu tun haben wollen, kann ein Abo bei einer Agentur zu einem vernünftigen Fixbetrag für einen gepflegten und wirksamen Auftritt nach außen sorgen. In der Großstadt oder bei einer Ausdehnung des Einzugsgebiets auf andere Gemeinden oder den Landkreis kann man das o.a. Online-Marketing in Betracht ziehen. Damit findet eine genaue Prüfung der Wirksamkeit und die entsprechende Anpassung Ihrer Aufwendungen statt.

Weitere Formen erfolgreicher Handwerker-Werbung

Ein Artikel in der Zeitung bringt mehr als viele Plakate, wenn er denn veröffentlicht wird. Setzen Sie sich selbst daran oder beauftragen Sie den Texter einer Agentur. Die Lokalzeitung ist immer auf der Suche nach interessierenden Inhalten. Mit Erlaubnis der Redakteure kann man den Artikel kopieren und bei den Kunden hinterlassen.

Empfehlungen sind ein ungeheuer wertvolles Instrument. Wie man an sie kommt, hängt stark vom Umfeld und der Art der Kunden ab. Sicher ist nur, dass man sie nicht kaufen kann. Zufriedene Menschen empfehlen freiwillig und gern. Wenn sie dafür aber Vorteile erhalten, bekommt es für viele Menschen “ein Gschmäckle”. Dieser Weg bedarf also der genauen Überlegung. In einer großangelegten Studie wurde festgestellt, dass mehr als 40% von Aufträgen über Empfehlungen hereinkommen. Mit konkreten Empfehlungen nimmt aber jeder Kunde ein gewisses Risiko auf sich. Nur, wenn man hervorragende Arbeit geleistet hat, wird ein Kunde freiwillig und gern eine Empfehlung aussprechen.

Binden Sie Ihre alten Kunden an sich. Mit etwas Aufwand und einer gut gepflegten Adressen-Software lassen sich Geburtstagsgrüße, Erinnerungen oder allgemeine Wünsche schicken, die aber unbedingt personalisiert sein sollten. Zum Standard der Werbung für den Handwerker gehören die Gelben Seiten und die kleine Anzeige im Einkaufshelfer. Letztendlich können Sie immer prüfen, welche Werbemaßnahmen Erfolg hatten: Die Frage “Wie sind Sie auf uns gekommen?” beantwortet jeder gern und dient als Ihr persönliches Messinstrument.

Das Beispiel
der Werbung
am Auto

Jede Form der Werbung muss gut überlegt und ggf. von Profis erstellt und/oder geprüft werden. Wir wollen Ihnen kurz am Beispiel der Autowerbung aufzeigen, was alles schiefgehen kann, wenn man spontan und ohne Beratung handelt.

Das sollten Sie als Handwerker unbedingt beachten:

  • Das Logo und die Adress-Daten bilden das Grundgerüst. Wenn sie jedoch nicht gut zu lesen sind, weil der Schriftsatz oder die Größe falsch gewählt wurde, ist das Geld zum Fenster hinausgeworfen.
  • Die Schrift sollte nicht nur gut lesbar und erkennbar sein. Jede Schrift kann auch andere Wirkungen bei Unbeteiligten erzielen. Lassen Sie die Schrift unbedingt von Betriebsfremden wie z.B. Verwandten testen. Nach der Auftragserteilung ist es zu spät.
  • Wenn das Logo nicht einmalig und wiedererkennbar ist, wird es nicht erinnert oder, noch schlimmer, mit einem anderen Anbieter verwechselt.
  • Die Art des Handwerks muss eindeutig klarwerden. Das beste Logo hilft nichts, wenn man einen Maler für einen Maurer hält.
  • Wenn die zentrale Aussage oder das Bild an den falschen Stellen aufgeklebt wurde, wird der Verkehrs- und Straßenschmutz die Wirkung ins Gegenteil verkehren.
  • Jeder Mensch hat einen anderen Humor. Was bei diesem für ein Schmunzeln sorgt, führt bei jenem zur Abschreckung. Jeder lustig gemeinte Spruch kann zur Abwertung der Werbung führen. Jede negative Werbung wirkt zehnmal so intensiv wie eine positive Werbeaussage.
  • Dagegen kann ein zündender Spruch eine gute Wirksamkeit entfalten, jedoch sollte er wirklich zum Geschäft passen.
  • Das gleiche gilt für Versprechen von Leistungen. Wenn man sich nicht garantiert daran halten kann, erreicht die Werbung nichts, sondern schadet Ihrem Ruf.
  • Nur hochwertige Materialien, ein exzellenter Druck und beste Verarbeitung am Fahrzeug sichert einen einwandfreien Ausdruck. Jeder Betrachter schließt von der Qualität der Fahrzeugwerbung auf die Qualität des Betriebs, ganz instinktiv. Gute Pflege und am besten tägliche Reinigung mit den richtigen Mitteln tragen zum Erfolg bei.
  • Die Werbefolie muss exakt auf den Lack und die Art des Fahrzeugs abgestimmt sein. Bei Mietfahrzeugen muss sie entfernbar sein.
  • In kleineren Versionen kann die Werbung auch auf den Autos Ihrer Mitarbeiter platziert werden, wenn diese gern dazu bereit sind. Jeder Mitarbeiter kann damit monatlich steuerfrei einen kleinen Betrag hinzuverdienen. Dies muss allerdings vertraglich geregelt sein. Fragen Sie Ihren Steuerberater.

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