Cookies


Cookies sind kleine Textbausteine, die bei einem Besuch von Webseiten auf dem jeweiligen Endgerät des Nutzers in seinem Browser abgespeichert werden. Cookies erfassen bestimmte Informationen. Diese stellen sie der aufgesuchten Webseite, aber ggf. auch anderen Webseiten beim nächsten Besuch zur Verfügung. Damit erhält die Webseite u.a. Hinweise zum Verhalten des Nutzers bei seinem letzten Besuch.

Nutzen der Cookies

Dank solcher Cookies ist es also u.a. möglich, dass der Nutzer


  • mit Namen angesprochen wird und seine Spracheinstellung wieder vorfindet
  • als angemeldeter Nutzer bekannt ist und gleich auf die Passworteingabe geleitet wird
  • seine letztens angelegte Wunschliste mit bestimmten Produkten wiederfindet
  • seine gespeicherten Interessen an bestimmten Themenbereichen eingespielt werden
  • ein bereits konfiguriertes Produkt genauso wieder eingeblendet wird

Cookies erzeugen also im positiven Sinne eine gewisse Bequemlichkeit im Umgang. Mit den Persistent Cookies werden Einstellungen dauerhaft gespeichert (z.B. Status eines angemeldeten Besuchers). Die Session Cookies gelten nur für eine Sitzung, so dass z.B. beim Besuch der Website der Bank nicht bei jeder neuen Seite die Zugangs-Codes abgefragt werden müssen. Cookies können jedoch auch andere Zwecke verfolgen, die vor allem der gezielten Werbung dienen und Aufschlüsse über die Interessen der Nutzer geben. Mit sogenannten Tracking Cookies, die spezielle Unternehmen anbieten, kann ein Profil erzeugt werden, das den Besuchsverlauf des Nutzers in großen Teilen anzeigt.

Cookies zum Tracking des Surfverhaltens

Mit solchen Daten können auf die Interessen des Nutzers abgestimmte Werbeanzeigen eingeblendet werden, wenn der Nutzer z.B. News oder Pressemeldungen abruft. Der größte Tracking-Anbieter bzw. Nutzer ist Google selbst, dessen hauptsächliche Einnahmequelle im Setzen von personalisierten Anzeigen besteht, den sogenannten Google Ads. Einer der größten Nutznießer von Tracking-Cookies ist z.B. Amazon, das seinen Kunden passende Produkte zu ihrem Surfverhalten anbietet. Google nutzt die Cookies aber auch, um das Suchverhalten der Nutzer auszulesen. So können Betreiber von Webseiten über das kostenlose Tool “Google Analytics” feststellen, welche Nutzergruppen mit welchen gesuchten Keywords auf ihre Webseite oder die der Konkurrenz gelangt sind. So lassen sich Zielgruppen definieren und die Inhalte der Webseite an die Interessen der Nutzer anpassen.

Tracking Cookies dieser Art werden auch Third Party Cookies genannt. Der Tracking Anbieter liefert den Kunden ein kleines Skript, das beim Besuch z.B. des Online-Shops unbemerkt mitgeladen wird. Dieses Skript sammelt die Informationen über den Besuch und stellt dem Shop gleichzeitig Informationen über das sonstige Surfverhalten des Users zur Verfügung. Um den erfassten Informationsbereich des Skripts zu erhöhen, werden auch von anderen Adressen stammende Bilder, Banner und andere Komponenten der Webseite mit Cookies versehen.

Maßnahmen gegen das Tracking

Der Nutzer hat verschiedene Möglichkeiten, das Setzen von Cookies in seinem Browser zu steuern. Das generelle Verbot Cookies zu speichern beraubt ihn selbst vieler der genannten Bequemlichkeiten. Seine Suchverläufe, sein Kaufinteressen oder seine Vorlieben für bestimmte Inhalte müssen dann bei jedem Besuch z.B. eines Nachrichtenmagazins neu ausgewählt werden. Das regelmäßige Löschen aller Cookies macht zwar viele Anbieter und auch Google in Bezug auf das frühere Such- und Kaufverhalten des Users blind, jedoch müssen in den ersten Tagen nach der Löschaktion sehr viele User-ID’s und andere Einstellungen händisch wieder vorgenommen werden.

Empfohlen wird das Löschen von Third Party Cookies nach jeder Sitzung bzw. die Verweigerung der Annahme durch den Browser. Allerdings reicht diese Maßnahme heute nicht immer aus, um ein ungewolltes Tracking zu verhindern. Die entsprechenden Parameter können auch über andere verlinkte Komponenten von Webseiten übertragen werden und erhalten damit einen First Party Status. Ein üblicher Weg ist dabei das Platzieren eines entsprechenden Codes in die URL.

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